FinasRock goes Japan

Tag 4 nach Sommerferienende. Dabei war ich noch weit davon davon, dafür bereit zu sein...

 

Kennt ihr das Gefühl, mit etwas noch nicht abgeschlossen zu haben? So geht es mir diesmal. Ich weiss nicht, ob bei meinem letzten Text #sommergedanken meine Vorfreude, die gefühlte Leichtigkeit und mein verklärter Sommerferienblick rüberkam? Jedenfalls war aber alles anders. Wir verbrachten herbstlich anmutende Tage in den "nicht so heissen" Bergen in La Fouly (Wallis), inklusive 2 Tagen Dauerregen und einer sichtbar gesunkenen Schneefallgrenze. Mit Pullovern, 2 Paar Socken und der eingeschaltenen Gasheizung sassen wir im Wohnwagen und versuchten das Beste daraus zu machen. Sprich wir spielten 674mal das Kartenspiel 'Tschau Sepp', versuchten gegen das Regentrommeln auf dem Dach an den Kindern laut vorzulesen und schlichteten Streit (zumindest wenn dieser nicht von uns selber aus kam). Lange, laue Sommernächte waren weit entfernt, die Brombeerschwemme zu Hause haben wir verpasst (und die Beeren, die noch essbar ausschauten wurden wie wild von den Wespen verteidigt). Ein einziges Glühwürmchen konnte ich immerhin auf einem Foto auf Instagram entdecken und der noch zu Hause geerntete Knoblauch kam statt aufs Brot ins Fondue.

Aber es war wunderwunderschön! Und ich gebe offen zu: ich bin traurig, dass die viele gemeinsame Zeit mit meinem Mann und den Kindern für diesen Sommer vorbei ist!

 

Bin übrigens immer für Mit-Jammern offen. Wer sich auch ausheulen will, darf das gerne tun!

Mit Musik geht's noch besser ;-)

 

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Louisa Dress und #sommergedanken

“And so with the sunshine and the great bursts of leaves growing on the trees,

just as things grow in fast movies, I had that familiar conviction that life was beginning

over again with the summer.”
(F. Scott Fitzgerald, The Great Gatsby)

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Etuikleid Fanny

Wenn Stefanie von So!Pattern Probenäherinnen sucht, melde ich immer gerne, sofern es mir mein Zeitplan erlaubt. Und gepasst hat es, als der Probenähaufruf für das Kleid Fanny vor einiger Zeit kam. 

Ich gestehe, ich bin im Alltag keine grosse Kleiderträgerin. Vielmehr sieht man mich in Hosen und T-Shirts. Hauptsache bequem, praktisch und pflegeleicht. Gut genug für die viele Zeit, die ich im und rund ums Haus verbringe, wo mich hauptsächlich die Kinder und ein paar Nachbarinnen zu sehen bekommen. Ich habe sehr wohl auch Kleider und Blusen in meinem Kleiderschrank hängen (beides nähe ich ausserordentlich gerne), aber so für den vielfältigen und schnell wechselnden Alltag einfach zu schade. Da wird oft spontan von der Nähmaschine in die Küche, vom Einkaufen zur Gartenarbeit und von dort wiederum zu einem gemütlichen Nachbarschaftstratsch und weiter in die Küche zwecks Bereitstellung einer Zwischenmahlzeit gewechselt ["Banales aus dem Alltag einer Hausfrau und Mutter"]. Und da sind halt Jeans und Shirt das, was der 3-Wetter-Taft für die Haare ist: hält und sitzt in jeder Situation!

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Meine Shweshwe-Wimpelkette

Blogtour #shweshwelove

Ich freue mich sehr, dass die Blogtour "Shweshwelove" von Karlotta Pink - Stoffe aus aller Welt heute bei Dominique von kreamino und mir halt macht!

Zum Thema Garten/Deko zeigen wir euch unsere Näh-Ideen aus dem farbenfrohen, südafrikanischem Shweshwe-Stoff.

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August Dress im Juni

Ein kostenloses Schnittmuster? Ich gebe es zu, ich bin da manchmal dann skeptisch. Ich kann nur erahnen, wieviel Arbeit das Erstellen eines neuen Schnitts bedeutet. Selber finde ich es schon aufwändig, eine Schnittgrösse den eigenen Körpermassen anzupassen. Aber einen eigenen Kleiderschnitt zu zeichnen und diesen dann noch in diverse Grössen zu gradieren stelle ich mir doch ziemlich arbeitsintensiv vor. Ich bezahle gerne für einen Schnitt, einerseits als Wertschätzung für die Arbeit dahinter und für das Produkt, und andererseits weil ich dann aber auch - vielleicht manchmal etwas naiv - erwarte, dass der gekaufte Schnitt mit der nötigen Sorgfalt gezeichnet und getestet worden ist (klar, individuelle Anpassungen können immer mal erforderlich sein).

 

Umgekehrt sind mir dann kostenlose Angebote wie gesagt suspekt, ganz allgemein im Leben. Bei vielem was Gratis angeboten wird schwingt bei mir assoziativ der Hauch von billig, Ramsch und mangelnder Qualität mit. Warum sollte jemand freiwillig Arbeit und sogar Geld investieren um es dann jedermann einfach so zur Verfügung stellen? Qualität hat doch seinen Preis, oder? Wenn etwas einen Preis hat, hat es einen Wert, ergo wenn es nichts kostet, ist es nichts wert?

 

Das ist jedenfalls eines meiner Vorurteile im Alltag. Ich weiss, man kann sich da auch ganz arg täuschen. Häufig stimmt es, aber manchmal liege ich damit falsch. Und oft entgeht es mir auch einfach, weil ich es von vornherein misstrauisch ausgeschlossen habe.

 

Kennt Ihr das?

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Ileana und der Ausflug ins Wunderland

Twas brillig, and the slithy toves
Did gyre and gimble in the wabe;
All mimsy were the borogoves,
And the mome raths outgrabe.

 Alice im Wunderland!

Daran musste ich denken, als ich die Fotos von unserem gemütlichen Fotoshooting am PC durchsah. Erst dann fiel mir nämlich die grosse Türe mit der hoch montierten Türfalle so richtig auf. Warum ist die bloss so weit oben? Befand sich in der Trinkflasche ein magisches „Trink mich!“-Elixier? Und so sinniere ich ein wenig vor mich hin. Das Kleid könnte ganz gut in den Kinderbuchklassiker passen, wenn auch die Farben nicht original nach Walt Disney sind und die weisse Schürze fehlt. Das Grinsen meiner Tochter auf dem Foto lässt mich an die Grinsekatze denken und ich erwarte intuitiv auf den nächsten Fotos den weissen Märzhasen im Hintergrund weghüpfen zu sehen. Wer hätte jetzt auch Lust auf eine Teeparty?  

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Miss Polly

Ein Mädchenkleid im Vintage-Stil und mit Paspeln? Muss ich haben, will ich nähen. #paspelliebe. Genau mein Geschmack. Und glücklicherweise gefällt's meiner Tochter auch ;-)

 

Viele Worte mag ich heute auch gar nicht schreiben. Wir geniessen den letzten Ferientag und ich habe noch ein paar offene Punkte auf meiner To-Do-Liste. Dazu dann zu einem anderen Zeitpunkt mehr (soviel sei verraten: es ist ein ganzes DIY-Projekt).

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Nore Dress 3&4 - Level 2

Es gibt Zeiten, da habe ich tausend Nähideen und -Projekte nebeneinander. Eine Idee jagt die andere und die Näh-Liste wird statt kleiner nur grösser. Und dann gibt es wieder ruhigere Zeiten, wo die "es hat Klick gemacht"-Ideen ein wenig fehlen. Dort hat es zwar einen tollen Stoff, aber was bloss daraus nähen? Da gibt es zwar ein hübsches Schnittmuster, aber für wen und aus welchem Stoff könnte ich das nähen? Nichts scheint so richtig zusammenzupassen und die Funken springen nicht. Ich weiss mittlerweile, dass sich solche Ruhephasen einfach einschleichen und dann aber plötzlich auch wieder verschwinden, so dass man nachts wieder nähfiebrig wachliegt und das Schlafenmüssen als lästiges Zeitvergeudungsübel empfindet, ebenso wie alle anderen körperlichen Grundbedürfnisse.

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Bluse Ella

Wo Licht ist, ist auch Schatten

 

Ich bin sicher, dass irgendwo noch ein Schulaufsatz von mir zu diesem Sprichwort existiert. An dieser Stelle erspar ich uns aber ein pseudotiefgründiges postpubertäres Auseinandersetzen mit der Thematik (fühle mich gleich ähm 15 Jahre zurück versetzt). Aber an diese Redensart musste ich jedenfalls spontan denken, als ich die Fotos nach dem Fotoshooting am PC durchsah.

Zurück zum Anfang: spontan in den Sinn bei der Bluse Ella kam mir "Ella elle l'a", das bekannte Lied von France Gall, welches mich schon nach den ersten Tönen ebenfalls in meine jüngeren Jahre zurückversetzt. Als das Lied in der zweiten Hälfte der 80er Jahre ein Hit war, war ich etwa im Alter meiner Tochter jetzt. Bei welchen Songs sie wohl in ferner Zukunft an ihre Kindheit denken muss?

Youtube spielt mir als nächstes übrigens den Song "Voyage, Voyage" ab, welcher aus der gleichen Zeit stammt und mich ebenfalls sofort in diese modisch fragwürdige Zeit versetzt. Damals als also alles mit Schulterpolstern, die einem den Look eines American Football Spieler verliehen haben, Overoveroversized Blazer mit umgekreppelten Manschetten und Karottenjeans, dazu weissen Tennissocken oder knallbunte, neonfarbene Synthetikoutfit voll chic waren.Ich merke, wie es mich gleichzeitig schaudert und fasziniert..

Beide Lieder liefen jedenfalls damals wohl sehr oft im Radio rauf und runter, denn sie sind mir sehr present, ohne mich aber an einzelne, bestimmte Momente zu erinnern.

(Foreeever Young ertönt es nun.. Zeit um Youtube im Hintergrund abzustellen, da ich anstatt meinen Beitrag fertig zu schreiben insbrünstig mitsinge..)

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Nore Dress

Noredress von CompagnieM.

Es war einmal ein Frühling, der kein Frühling sein wollte. Wobei er das vielleicht gerne gewesen wäre, wäre er so sonnig und ausgeglichen gewesen, wie es andere Frühlinge scheinbar so leicht von Natur aus sind. Aber dieser eine bestimmte Frühling, der konnte nicht anders. Oft weinte er bloss schwach vor sich hin oder versteckte sein Gesicht hinter dicken Wolken. Auffällig oft empfand er seine Gefühle als so kalt, dass er sie gerne mit einer weissen Decke aus Schnee zudeckte, schon fast so wie es der Winter jeweils voller Freude macht. Die anfängliche Belustigung seines Mituniversums wich bald einem kopfschüttelnden Ärger. Was sollte das, was denkt sich dieser Frühling denn dabei? Die Empörung verwandelte sich in eine Ratlosigkeit und einer Ohnmacht. Egal wie sehr sich das Leben den lebensfrohen, aufmunternden und erweckenden Frühling herbeisehnten, er war verschüttet unter seinen Launen.

 

Dies machte natürlich selbst den Frühling selbst nicht froh. Auch er genoss es, wenn ihm zwischendurch mal wieder ein Tag gelang und er mit seinen wärmenden Sonnenstrahlen das Leben glücklich machen konnte. Alles konnte dann einen Moment lang so leicht erscheinen, der Horizont weitete sich und in der Luft schwebte die *Yes,I can*-Stimmung über die sich ausbreitenden selbstbewussten grünen Wiesen mit ihren fast schon verschwenderisch vielen gelben Punkten, durch die schönen Obstbäume, die mit ihren stolzen weissen Blüten wie für die Hochzeit herausgeputzt wirkten und tänzelte wild mit den fleissigen Gut-Bienen um die Wette. Aber am Ende des Tages war alles wieder weg, Schwere machte sich breit. Die Nächte kühl und irgendwie zu schwach um sich im Morgengrauen wieder zusammenzuraffen und der Natur gleich zu erwachen.

 

Der Frühling fühlte sich alt. Und ungeliebt. Woran er ja nicht ganz unschuldig war. Irgendwie. Und es tat ihm leid, alles tat ihm leid. Dass er so war, wie er halt nun war und nicht anders konnte. Dass sein Mituniversum sich im Stich gelassen fühlte. Und auch, dass ihn scheinbar niemand verstand. Frustriert wartete er auf Hilfe. Unmöglich war es ihm, sich selber Hilfe zu holen. Ja bei wem denn auch? Wer um alles in der Welt hätte ihm denn helfen können? Vielleicht der extrovertierte Sommer, der es mit seiner aggressiven Hitze etwas zu aufdringlich meinte mit seinen Strahlen? Leicht eingebildet, der Herr. Oder aber der Herbst, der sein erschöpftes Dahinwelken leicht verkrampft als farbenprächtige Jahreszeit in warmen Herbsttönen zu verkaufen suchte? Allenfalls der kühle Winter, der es selber kaum schaffte mal etwas richtiges zu werden? Der schon gar nicht, der war ja selber ein trübsalblasendes graues Etwas, welcher zu allem Übel sowieso mit dem Hochnebel zusammen unter einer Decke steckte.

 

Nein, von seinen Saisonkollegen war diesbezüglich nichts zu erwarten. Und so tränte der Frühling weiter deprimiert vor sich hin, voller Selbstmitleid und Zynismus. In seiner ganzen Art unsympathisch wirkend. Und je mehr Zeit verging, desto niedergeschmetterter und unter Druck fühlte er sich. Schliesslich war jetzt seine Zeit, seine Gelegenheit für die 15 Minuten Ruhm in diesem Jahr. Ruhmvoll ist aber anders. Man verspürte den dringenden Wunsch, den Frühling mal kräftig an den Schultern zu packen, ihn gut durchzuschütteln und ihm ungeschminkt die Meinung zu sagen. Dass er sich doch verdammt bitteschön mal zusammenreissen sollte. Das sei ja kein Anblick, geschweige denn ein Zustand! Jetzt wäre es schön zu schreiben, dass dieses Kopfwaschen Wirkung gezeigt hätte und der Frühling wie der Phönix aus der Asche auferstanden wäre. Wäre wäre wäre. Passierte aber nicht. Aber dann - dann kam der Mai.

 

Der stand da eines Tages so selbstverständlich vor der Tür, lange erwartet und nun doch so plötzlich. Er stand da und ignorierte des Frühlings Gebaren dermassen impertinent, dass der Frühling seinen Missmut vergass. Der Mai, der war was! Der stand da, aufrecht und mit beiden Beinen im Leben, die innere Balance in Person. Eine Persönlichkeit, die dem Status einer Jahreszeit nahe kam. Ja, ein bisschen eitel war er, dieser Mai, aber zu Recht! Eine Mischung zwischen glücksverwöhnten Gustav Gans und Rach, dem Restauranttester. Alles neu macht er und bringt dabei frischen Wind mit. Naja meistens. Und manchmal sogar mit Erfolg. Jedenfalls fühlte sich der Frühling plötzlich nicht mehr als Zentrum des Universums, was ihm nur Recht war! Der Druck liess nach und eine Unbeschwertheit erhellte seine Seele. Und alle zogen mit und hatten sich lieb und so. So mit Vogelgezwitscher und summenden Fluginsekten, duftenden Blüten und lauen Gartenparties. Alles neu, frisch und frei, macht der holde Mai! Bald. Bestimmt. Eventuell.

 

 

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Ein neues Frühlingsoutfit fremdgebloggt

Ich durfte mir vor einer Weile bei Yingdesign.ch den Stoff für eines meiner Projekte aussuchen. Projekt und die dazu passende Stoffe waren schnell gefunden, auch wenn die Qual der Wahl es mir nicht ganz leicht machte! Entstanden ist ein Geranium Dress von Made by Rae, genäht aus der Bio-Baumwolle "Bear Fight" mineral (GOTS zertifiziert und bei Yingdesign übrigens gerade in Aktion) von Birch sowie eine Moon Pants, ebenfalls von Made by Rae. Bei der bequemen Hose habe ich mich für den bio Double Gauze "Poppies" dusk von Birch entschieden.

 

Ich halte es hier kurz und bündig. Ganz viele Worte  und Fotos rund um das Outfit sowie zu vielem Anderem (habt ihr gewusst, dass der Klatschmohn die Blume des Jahres 2017 in Deutschland ist?) findet ihr nämlich als Gastbeitrag von mir hier :-)

 

Liebe Grüsse,

Franzisca

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Alma in Retro

Es gibt immer wieder ruhigere Phasen im Leben. Sagt man. Ich warte schon lange auf diese Phase. Ich vermute stark, dass es keine ruhigen Zeiträume gibt, also zumindest nicht auf den Gesamtalltag gesehen. Und sollte es mal langweilig werden, dann wissen wir ja, dass das die Kreativität fördert.

Bei mir auf dem Blog war es jedenfalls eine Weile still. Man könnte es als eine ruhige Blogphase bezeichnen. Der Grund lag in den tausend anderen Sachen die ich zu tun hatte oder machen wollte. Also fand in meinem Alltagsleben genau das Gegenteil einer ruhigen Phase statt. Mehrere Kindergeburtstage, tolle Workshops am Nähkomplott.ch besuchen, Garten in den Frühlingsmodus bringen sowie die vielen hundert kleinen Alltagssachen, die man erledigen muss/möchte/darf. Dann folgten ein paar aktivitätsarmere Tage und zwar deshalb, weil mich eine starke Erkältung schlichtwegs ausgebremst hat. Einmal in die Waschküche und zurück erforderte 5 Minuten Erholungspause auf dem Sofa. Grosse Sprünge lagen definitiv nicht drin.

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Life is a beautiful ride

Oder vom Winde verweht...

Vielleicht mag der Plottspruch ja nicht immer zutreffen. Aber an diesem ersten Fast-Frühlingstag im Februar passte er einfach gut! Die Temperaturen waren sehr mild, zum ersten Mal in diesem Jahr reichte ein Pullover aus um draussen zu sein. Es stürmte ziemlich stark, es wirkte, als würde das Wetter die Winterpatina wegwischen wollen. Ich fand es eine ausgezeichnete Idee, die Fahrräder auszufahren und so ein bisschen Sonne zu tanken (und gleich den so passenden, frisch von der Nähmaschine und Plotter gehüpften Pullover zu fotografieren *hüstel*).

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MAmina - aus indischer Biobaumwolle

und warum Bio und Fairtrade nicht dasselbe ist

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Wie nähe ich ein Bindeband - Tutorial

Ein Bindeband nähen ist nicht schwierig. Für Viel-Näherinnen ein Klacks, aber da Jede/Jeder mal anfängt und ich gerade so einige Bindebänder in Folge nähte, dachte ich mir ich mach ein paar Fotos davon und schreibe eine kleine Anleitung dazu. Voilà. :-)

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The Frederique Dress

Manchmal stimmt einfach alles. Es kommt selten vor, aber es kommt vor. Die Launen stimmen, das Wetter passt (irgendwie), die Motivation ist da und alle sind friedlich und entspannt. Das es Freitagnachmittag war, half. Die Woche ist durch, keine Hausaufgaben, keinen Termindruck und nur wenig Fremdbestimmung für die nächsten zwei Tage. Ich liebe Freitage. So auch an diesem Tag vor dem Wochenende, wo ich die Fotos von dem fertig genähten Kleid "Frederique" von Compagnie M. machen wollte. Es hat einfach gepasst und alle waren grösstmöglichst kooperativ.. Ich habe daraus einen kleinen Mami-Töchter-Ausflug gemacht, inkl. feinem, aber natürlich unbedingt ungesunden Imbiss im Gepäck.  Und während ich Fotos schoss, wartete der Rest der Kompanie höchst geduldig und friedlich im Hintergrund. Das viele Schilf wurde natürlich sofort begutachtet und einzelne Halme in phantasievolle Angelruten verwandelt, die Inseln auf dem See wurden gezählt und dann und wann gab es noch einen kleinen Schwatz mit ein paar vereinzelten Spaziergängern. Das Wort friedlich füllte meinen Körper aus.

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MAlotty mit Spitzenstrick

Dieser elastische Spitzenstrick lag nun schon seit einer geraumen Weile in meinem Stoffschrank. Und bevor er sich mit dem Schrank so sehr assimilierte, dass er dort für immer und ewig (oder zumindest bis der Schrank mal weg muss) zu einer Schrankleiche wird, nahm ich mir vor, ihn nun endlich zu vernähen! Er gefällt mir nämlich ganz gut, nur fehlte mir die passende Idee.

Diese ergab sich dann eines Tages völlig überraschend und ganz spontan, als ich in den tiefen meiner Stoffvorräte für ein gerade aktuelles Nähprojekt Stoff suchte. Just in diesem Moment fiel der uni-creme-farbene TULA Bio-Jersey nämlich schicksalshaft genau auf den eben erwähnten Spitzenstrick (ebenfalls in einem creme-ton). Die zwei harmonierten sofort so gut zusammen, dass ich sie nicht mehr trennen konnte. Die Grundidee war geboren!

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Prachtmädchen III

Während sich gefühlt die gesamte Nähblog-Community bereits mit dem Frühling befasst, läuft bei uns im KinderCD-Player Weihnachtsmusik. In voller Lautstärke.

♫♪ "Das isch äs Wiiiiehnachstslied, wo rund um d'Eeeeerde zieht.." ♫♪

Immerhin bekomme ich jetzt dazu noch ein Erdbeeri aus Glitzerknete gereicht. Das lässt hoffen.

 

Ich will Frühling! Ich  brauche dringend warme Sonnenstrahlen, die meine Haut nähren und hellgrüne, lebenskraftvolle Pflanzenknospen, die selbstbewusst aus dem Erdbraun wachsen will ich bewundern können. Ich möchte morgens um 5.30 Uhr von Vogelgezwitscher aufgeweckt werden, um mich dann im Bettumzudrehen und weitere 30 Minuten zu schlafen. Den Duft von Bärlauch im Wald will ich riechen und mich vom vergnügliche Brummen und Sumsen von Bienen und anderen Fluginsekten mitreissen lassen... Ich hab den Winter jetzt gesehen, danke.

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Mein Seelenbalance-Entschleunigungsprojekt

Meine Nähleidenschaft fing mit einer Patchworkdecke an. Schnell merkte ich, wie mich das Fieber packte.. nicht nur das Nähfieber, sondern das Patchwork- und Quiltfieber. Ich lag schon viele Nächte wach wie in einem Rausch und setzte dabei im Geiste Muster zusammen, kombinierte Farben und stellte mir fertige Quilts in ihrer ganzen wunderschönen Pracht vor!

Ich weiss nicht, woher diese innere Leidenschaft kommt, sie war einfach eines Tages da. Ein fertiger Quilt ist für mich quasi der goldene Schnitt des Nähens, es löst in meiner Herzbauchgegend eine innere Balance aus.

 

Nachdem unser Haushalt mit Patchworkdecken und (einfachen) Quilts eingedeckt war, musste meine Nähleidenschaft neu kanalisiert werden. Solche Decken gehen irgendwann einerseits ziemlich ins Geld und andererseits ist der Nutzen irgendwie auch begrenzt. Klar gäbe es auch unzählige andere Patchworkprojekte, aber meine grosse Liebe gilt den Decken.

 

So nähte ich Kleider. Viele Kleider. Und nähe sie noch immer. Immer sehr gerne. Und vor allem lassen sie sich verhältnismässig schnell anfertigen. Aber mein innerer Seelenfrieden wünscht sich in letzter Zeit immer stärker ein neues, grösseres Projekt, einen neuen Quilt. Der inspiriende Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, war Rosina's Blogbeitrag "Die Besten Bücher zum Thema Nähen". Ich schaute meine Nähbuchbibliothek durch und fand das Buch "Patchwork Style" von der Japanerin Suzuko Koseki. Darin werden 35 verschiedene Patchwork-Projekte beschrieben, unter anderem ein farbiger Log-Cabin-Quilt.

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Blusen-Sew-Along FINALE

Hier sind wir nun also angekommen: beim 4. und letzten Teil des Blusen-Sew-Alongs! Ich fasse nochmals zusammen (alle Links findet ihr am Schluss):

 

Meine Herausforderung:

  • eine Bluse zu nähen, die keine Schrankleiche wird

 

Schnittmuster:

  • lillesol women No. 6 Blusenshirt webware von lillesol&pelle

 

Materialwahl:

  • "Blatt und Trauben 1" (c.pauli), Bio-Popeline, GOTS von YingDesign
  • fliederfarbene Baumwollreste aus meinem Stoffvorrat
  • 5 Stück mint-perlmuttfarbene Knöpfe aus dem örtlichen Stoffgeschäft
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Prachtmädchen I + II

Es war kalt. Schnee und Eis bedeckten schon seit Ewigkeiten (zumindest nach meinem Empfinden) unsere Gegend. Aber mein Wille war eisern. Und meine Lieblingsfotografin hatte gerade Zeit. So ganz ohne Mütze und Schal klappte es dank fieser Bise (dieser trockene Wind, der kalte Kontinentalluft aus dem Nordosten Europas in das - explizit - schweizer Mittelland bläst. Sorry Rest der Welt!) doch nicht, die Temperaturen waren tief im Minusbereich und die dünne indische Baumwolle, aus der ich mein Kleid genäht habe, ist definitiv für höhere Wärmegrade gedacht.

 

Das Kleid. Sehr weiblich, süss. Als ich den Probenähaufruf von Nähkind für das Prachtmädchen gesehen habe, hatte ich sofort eine Vision aus Chiffon im Kopf. Es sprach mich einfach an. Ich freute mich, als ich ins Probenähteam aufgenommen wurde und druckte mir das Schnittmuster auch gleich aus. Chiffon fiel irgendwie weg. Ich hatte vor einiger Zeit bei Karlotta Pink diesen sehr schönen, mit 80g/lfm recht leichten indischen Baumwollstoff bestellt und wollte ihn nun endlich vernähen. Der Stoff stammt aus einer kleinen familiengeführten Produktion in der Region Jaipur. Die fertig gewobene Baumwolle wurde dann zuerst gefärbt und anschliessend mit Holzstempeln und einer farbreduzierenden Lösung blockweise auf den Stoff gestempelt (Quelle Karlotta Pink). Dieses Verfahren nennt sich Blockprint und somit sind diese Stoffe richtige Unikate.

Strebermodus off.

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Blusen-Sew-Along Teil 3 - Zwischenstand

Meine Bluse nimmt langsam Form an. Langsam, weil wir Ferien hatten und ich gar nicht so oft an der Nähmaschine sass. Tut auch gut, und dafür haben wir jetzt - nach 8-jähriger Suche - endlich neue Esszimmerstühle.

Aber zurück zum Thema. Passformcheck (meine grösste Sorge anfangs, da ich gemäss Masstabelle "nur" Grösse 40 nähen sollte): passt! Puuhh, Erleichterung herrscht. Allerdings werde ich wohl die zusätzlichen 2.5cm Länge wieder kürzen, es wird mir doch zu lang. Nun fehlt noch:

  • die Manschetten
  • die Knopflöcher und die Knöpfe
  • das Säumen
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Blusen-Sew-Along Teil 2 - neues Schnittmuster, jetzt passt's!

Wenn's passt, dann passt's und dann rollt's. Jedesmal wenn ich dies spüre, freue ich mich darüber, wie wenn ich im Vorfrühling die Blüten der ersten Schneeglöckchen entdecke. Meine Schnittmusterfindung lief so ab. Meine Blusen, die ich in meiner Auswahl hatte (zur Erinnerung klick hier), waren eine Mischung von Vorstellung und Wunschvorstellung. Die Pussy Bow Blouse, für dich ich mich entschieden hatte, finde ich super! Ich machte mich auf die Suche nach einem passenden Stoff, leicht durchscheinend, leicht und mir auch noch gefallend. Ach, es harzte, ich wusste nicht so richtig wo anfangen.. Es dauerte ein paar Tage, bis ich das Schnittmuster auch wirklich kaufte und auf meinem Rechner abspeicherte. Ich vermisste das Feuer! Auch die Kommentare auf meinen letzten Beitrag brachten mich ins Grübeln und ich schwankte. Bis ich plötzlich wusste, das der Schnitt nicht richtig meins ist. Ganz ehrlich, das herumbaumeln der Schleife würde mich bald ärgern. Die Anzahl Anlässe (inkl. Ausgang ohne Kinder) pro Jahr an denen ich die Bluse tragen könnte, muss ich nicht mal an einer Hand abzählen. Ich brauche etwas alltagtauglichers, etwas das mir beim Spaghettischneiden für die Jungmannschaft und Essenschöpfen nicht ständig in den Topf baumelt :-)

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Erinnerungen an Finnland

Wenn ich Finnland lese dann wird mein Herz leicht und in meinem Bauch macht sich eine wohlige Wärme breit. Ich mag das Land, welches touristisch gesehen stets ein wenig im Schatten seines Nachbarlandes Schwedens liegt, sehr gern. Vor 4 Jahren haben wir uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind mit Kindern, Sack und Pack und unserem Wohnwagen 2 Monate lang durch Schweden hinauf nach Norden und durch Finnland wieder zurück nach Süden getingelt. Wo Schweden schon recht menschenleer war, war es Finnland noch ein Hauch mehr-leer. Finnland hat eine Bevölkerungsdichte von etwas über 16 Einwohner/km2, wobei es in der nördlichen Provinz Lappland nur 1.8 Einwohner/m2 sind, da gut 40% der Bevölkerung im Süden Finnlands lebt.

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Max&Maxi im Duopack

Wir waren ja anfangs Januar pünktlich mit den ersten Schneeflocken von unseren Ferien in den Bergen (statt Skifahren wurde ausgiebig gewandert und geklettert) wieder im Flachland gelandet. In den nächsten Tagen war es grau und irgendwie ruhig. Da war ich gerade froh, dass das Probenähen für den Raglansweater Max & Maxi von Textilsucht noch andauerte. Den ersten Sweater habe ich euch hier ja schon gezeigt.

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Blusen-Sew-Along Teil 1 - Bestandesaufnahme und Schnittmustersuche

Als ich etwa Mitte Januar den Aufruf von Elke von ellepuls zum Blusen-Sew-Along das erste Mal gelesen habe, hat es mich die Idee nicht mehr losgelassen. Man näht quasi gemeinsam und in wöchentlichen Schritten, aber natürlich jede für sich zu Hause und in ihrem eigenen Stil. Eine Kinderbluse habe ich bereits genäht, ausserdem habe ich meine Erfahrungen mit Blusenelemente wie Knopfleiste und Hemdkragen bereits beim Tanzrausch machen dürfen. Und dennoch sehe ich es als eine ziemliche Herausforderung, nicht nur nähtechnisch..

 


Es gelten die folgenden Regeln:

  • Material: Webware
  • die Bluse muss keinen Kragen haben aber Knöpfe/Druckknöpfe oder eine Ausschnittleiste oder ähnliche Herausforderung enthalten
  • Blusenshirts zählen nicht
  • die Bluse muss für mich sein

Die Daten:

22. Januar: Welcher Schnitt, welcher Stoff inspiriert?

29. Januar: Welche Schnittänderungen, erste Nähte, gibt es Hürden?

5. Februar: Zwischenstand bei der Bluse. Welche Tipps und Tricks habe gelernt oder braucht ich noch Hilfe beim Projekt?

9. Februar: Vorstellung der fertigen Bluse. FINALE!


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Winterleggings - basics für jede Gelegenheit

Anfangs Januar war ich ein wenig nähfaul. Ich nähte zwar in einem Probenähen mit, hatte aber bereits schon mehrere Exemplare genäht. Mir fehlte die kreative Muse, um mich einem neuen Nähprojekt zu widmen und ausserdem war ich intensiv mitten in einem Neujahrsputz. Auch wenn ich diese Tage und die Zeit genoss, um auch einfach mal nach dem Mittagessen mich mit einer Tasse Kaffee aufs Sofa zu legen ohne diese innere Näh-Nervosität, den Haushalt mal wieder motiviert auf Vordermann zu bringen, und ja, einfach mal ein Hauch von Langeweile aufkommen zu lassen... Das war schön und trotzdem vermisste ich die Zeit an der Nähmaschine und die vielen Ideen, die sonst in meinem Kopf herumtollen.

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Max & Maxi - Raglansweater (nicht nur) für kalte Tage

Willkommen im neuen Jahr! Im Hintergrund hat sich dieses Jahr schon so einiges getan.. Nach einem gründlichen Neujahrsputz des Hauses, habe ich mich natürlich auch schon wieder an die Nähmaschine gesetzt. Heute möchte ich euch aber noch ein Projekt zeigen, welches noch kurz vor Jahresende enstanden ist. Kurz vor Weihnachten war der Start für die Probenährunde für den Raglansweater Max&Maxi von Textilsucht. Und ich habe es tatsächlich in der kurzen Zeit zwischen dem verpatzten Heiligabend und der Abreise in die Ferien geschafft, schonmal eine Version zu nähen.  (Zwei weitere folgten noch nach der Rückkehr, doch dazu das nächste Mal mehr..)

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