Baby Block Leinen Quilt

Baby Block Leinen Quilt

Die Ankündigung eines neuen Familienmitglieds ist für mich auch immer eine willkommene Legitimation, mich einem neuen Quiltprojekt zu widmen. Weil, jede:r braucht schliesslich einen Quilt! 

 

In diesem Fall meine neue Nichte.

 

Da das Babyalter kurz ist und so ein Quilt ein Begleiter fürs Leben sein soll, entschied ich mich für ein klassisches Muster und zeitlose Stoffe.

 

Das Design habe ich mit Hilfe der Quilt Design Software EQ8 erstellt. Somit konnte ich die Grösse selber festlegen und auch gleich prüfen, wie die Farben im Zusammenspiel wirken.

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Mein Patchwork Wärmekissen

Patchwork Wärmekissen Kirschkerne

Hindern euch zu grosse Projekte manchmal daran, den Einstieg zum Nähen (wieder) zu finden? Die vielen UFO's, die zwar still, aber dennoch vorwurfsvoll im Gestell liegen, so dass man sich gar nicht mehr richtig in die Nähecke traut? Zeit und Energie, die fehlt, weil im Moment andere Sachen wichtiger sind?

 

Bei mir stand die Nähmaschine monatelang still. Die Gründe sind vielfältig. Und dabei hatte ich mir doch im Jahr 2020 eindlich erst einen grösseren Nähbereich einrichten können – mit viel Platz, Licht und einem ausgemisteten, besser organisierten Stofflager.

 

Anfangs Jahr dann linste ich dann öfters zu meiner Bernina 770qe hinüber und fand es doch eine ziemliche Verschwendung, sie so ungenutzt da stehen zu lassen. Und so holte ich mir eines Tages eine angefangene Patchworkarbeit hervor, welche ich vor einem Jahr aus Stoffresten und ohne Ziel begonnen hatte. Ich nähte einfach immer wieder mal ein Stück weiter, manchmal waren es auch nur ein paar wenige Nähte oder weniger Minuten, mit der Zeit kam die Übung wieder und ich sass dann auch länger daran. Oft mit trotzigem Willen, nicht aufzugeben und gleichzeitig mit viel Nachsicht meinen unberechenbaren Nählaunen gegenüber.

Mittlerweilen ist das Stück fertig und NICHT auf dem Bild oben zu sehen. ;-)

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Es wird wieder gefärbt

Blauholz und Cochenille

Stoffe färben mit Naturfarben

Hühner, Sauerteigbrote und Maskennähen - viele Menschen haben sich in den letzten Monaten einem Coronaprojekt gewidmet.  Es tat gut, wenn man den Fokus zwischendurch auch auf anderes richten konnte, als Virus, Homeoffice und Fernunterricht.

So ging es auch mir. Mein persönliches Coronaprojekt: das Färben von Stoffen mit natürlichen Mitteln. Anfänglich mit Rosmarin aus dem Garten (das einzige, was ich Anfangs April in meiner näheren Umgebung massenhaft vorfand), weiter über diverse Küchenreste (Kaffeesatz, halbverfaulte Aubergine usw.) bis nun zu etwas exotischeren Färbestoffen. 

Das Färben entsprach im Tempo perfekt zum verlangsamten und dennoch herausfordernden Alltag. Die einzelnen aktiven Schritte dauerten jeweils nicht sehr lange: z.B. das Vorbereiten der Beize oder das Raspeln der Avocadokerne. Dazwischen siedete das Farbbad dann stundenlang leise vor sich hin oder die Stoffe badeten tagelang in der Beize. Bis ich einfach wieder Zeit und Muse für den nächsten Schritt hatte. Mehr darüber nachzulesen gibt es übrigens auch in meinem letzten Blogbeitrag.

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Eine nachhaltige Buchtour, Färben mit Pflanzen und ein feiner Patchworkbeutel

Einfach Nachhaltig Nähen

Nachhaltigkeit - DAS Modewort.

Bis Anfangs März 2020.

Leichtfertig, oft und überall damit herumgeworfen hatte es für mich schon längstens den gleichen Aussagewert-Status wie innovativ, dynamisch oder "unsere Werte". Worthülsen, die irgendwie gut tönen und einen modernen Eindruck vermitteln. Und natürlich wirkt es auch: als KonsumentIn greife ich lieber dort zu, wo Nachhaltigkeit drauf steht. Oder eine grüne Knospe. Zumindest Fairtrade. Das gibt einem dann das Gefühl, es "richtig" gemacht zu haben. 

Ich habe gut konsumiert.

Konsum mit Glücksgefühl Plus.

 

Aber FÜHLT man die Wortbedeutung auch noch? 

Mir war das tatsächlich ein wenig verloren gegangen. Wir geben uns zwar zu Hause schon länger Mühe nachhaltig zu leben und versuchen unseren ökologischen Fussabdruck im Alltag so gering zu halten, wie es für uns möglich ist und stimmig. Ich habe nicht den Anspruch, alles richtig zu machen, aber wir haben so unsere Schwerpunkte, auf die wir unser Augenmerk legen. Und manchmal wird man etwas faul und nachlässig. Gerade was den Konsum betrifft. Nun war plötzlich nicht mehr alles sofort verfügbar und ich habe einige meiner Handlungen und Wünsche neu hinterfragt und als Folge davon so einiges reduziert, nicht nur beim Kaufen...

 

Gerade auch beim Thema Nähen finde ich es wichtig ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Umweltauswirkung das Hobby hat. Welche Materialien verwende ich, woher beziehe ich sie, was wird daraus, wie pflege ich sie, damit sie möglichst lange haltbar bleiben und wie kann es recycled werden?

Konkreter: Fahre ich mit dem Auto zum Stoffladen oder bestelle ich die Stoffe im fernen Ausland? Achte ich darauf, wie die Stoffe hergestellt worden sind? Warum kaufe ich den Stoff überhaupt? Projektbezogen oder einfach weil *den muss ich haben* ? Nähe ich des nähens Willens oder des Endprodukts wegen? Wie wichtig ist mir beim Zuschneiden das Produzieren von möglichst wenig Reststücke? Und apropos Reststücke: was kommt in den Abfall, was wird aufbewahrt und was wird sonstwie verwendet?

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Für meinen Neffen - zur Geburt!

Prairie Tracks Quilt and Bjorn Bear Quilt Pillow

Mittlerweile bin ich ja der festen Ansicht, dass jeder (mindestens) einen Quilt haben sollte. Und als ich von der Schwangerschaft meiner Schwester erfuhr war mir folglich gleich klar, was Tante brennnesselein dem Kind zur Geburt schenken wird...

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